[Rezension] Harry Potter and the Order of the Phoenix (Harry Potter) – J.K. Rowling

Buchcover vom Carlsenverlag
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Buchcover von Bloomsbury
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Harry Potter und der Orden des Phönix

Es sind Sommerferien und wieder einmal sitzt Harry bei den unsäglichen Dursleys im Ligusterweg fest. Doch diesmal treibt ihn größere Unruhe denn je – Warum schreiben seine Freunde Ron und Hermine nur so rätselhafte Briefe? Und vor allem: Warum erfährt er nichts über die dunklen Mächte, die inzwischen neu erstanden sind und sich unaufhaltsam über Harrys Welt verbreiten? Noch weiß er nicht, was der geheimnisvolle Orden des Phönix gegen Du-weißt-schon-wen ausrichten kann …
Als Harrys fünftes Schuljahr in Hogwarts beginnt, werden seine Sorgen nur noch größer. Die neue Lehrerin Dolores Umbridge macht ihm das Leben zur Hölle. Sie glaubt Harry einfach nicht, dass Voldemort zurück ist. Doch bald schlägt der Dunkle Lord wieder zu. Nun muss Harry seine Freunde um sich scharen, sonst gibt es kein Entrinnen.

Originaltitel: Harry Potter and the Order of the Phoenix
28,99€ gebunden
14,99€ Taschenbuch
8,99€ Ebook
Calsenverlag
1024 Seiten

 

„‚The thing about growing up with Fred and George.‘ said Ginny thoughtfully, ‚is that you sort of start thinking anything’s possible if you got enough nerve.'“
Page 577

 

Diese Rezension könnte Spoiler zu den vorherigen Bänden enthalten.

Im fünften Band der Harry Potter-Reihe treffen wir Harry wie gewohnt im Privet Drive an, der darauf wartet, irgendeine Information über Voldemort oder die Zaubererwelt zu erhalten. Das passiert dann auch, indem er und Dudley von Dementoren angegriffen werden. Außerdem lernt er den Orden des Phönix kennen und muss zu einer Anhörung ins Ministerium und das noch bevor das Schuljahr überhaupt angefangen hat. Aber auch in Hogwarts wird es nicht besser, denn Dolores Umbridge, Lehrerin für Verteidigung gegen die Dunklen Künste tut alles um das Leben für die Schüler zur Hölle zu machen. Außerdem ist Voldemort natürlich auch noch irgendwo da draußen und das Ministerium will einfach nicht einsehen, dass er zurück ist.
Die Story dreht sich mehr um das Umbridge-Problem in Hogwarts, da diese ganz schön viele Veränderungen herbeiführt, aber natürlich ist Voldemort eine Bedrohung, die über allem hängt und so bleibt es spannend. Aber auch die seichten Passagen sind sehr interessant, denn wir werden mit in den Unterricht genommen. Und da für das 5. Jahr die O.W.L.s anstehen, gibt’s ganz schön viel zu lernen. Aber die Story ist, wie man auch schon an den vorherigen Bänden sehen kann, düsterer geworden, und ich würde es nicht mehr für Kinder empfehlen.

Auch der Schreibstil von J. K. Rowling hat sich entwickelt. Er bleibt so flüssig wie wir es von ihr gewohnt sind, aber er ist detailreicher und auch der Wortschatz der Autorin ist erwachsener geworden.

Die Pubertät hat Harry ganz schön erwischt, denn vor allem ein ganzes Stück am Anfang ist er sehr launisch und auch sonst geht er davon aus, dass er alles besser weiß. Rowling hat den Charakter eines 15-jährigen hier zwar gut rübergebracht, aber ich fand es beim Lesen doch ganz schön nervig. Hermione, mit ihrer selbstbewussten und unabhängigen Art, hat mir sehr gut gefallen. Sie steht für die Dinge ein, die sie für richtig hält und hat auch keine Angst es mit den Weasley-Zwillingen aufzunehmen. Wo wir auch schon wieder bei zwei tollen Charakteren wären. Sie haben ihren Scherzartikelladen eröffnet und verkaufen und experimentieren damit jetzt in Hogwarts, was natürlich für sehr viel Trubel sorgt. Ginny lernen wir hier mal etwas besser kennen und sie ist auch der Wahnsinn. Sie hat eine ruhige Art, aber auch sehr viel Humor, mit dem sie den Leser zum Lachen bringt, außerdem kann sie frei heraus ihre Meinung äußern, wenn ihr etwas nicht passt. Einer meiner Lieblingscharaktere ist allerdings Ravenclawschülerin Luna Lovegood. Auch wenn sie auf den ersten Block ziemlich schräg ist, hat man das Gefühl, sie weiß mehr über die Welt als jeder andere und nichts könnte sie mehr schocken. Cho gehörte mit ihrer weinerlichen Art in diesem Band auch eher zu den nervigen Charakteren, aber ich denke niemand kann Professor Umbridge übertreffen. Unser pinker High Inquisitor dreht sich die Regeln so zurecht wie sie es gerne hätte und hat anscheinend auch kein Problem damit, wenn sich sogar die anderen Lehrer gegen sie verschwören. In das Lehrerzimmer hätte ich in diesem Band sehr gerne mal reingehört.

Der Titel passt gut, denn der Orden des Phönix versucht Voldemort aufzuhalten wo noch niemand sonst überhaupt glauben will, dass er wieder da ist. Außerdem verrät er nicht zu viel vom Inhalt, genauso wie das Cover. Bei beiden Versionen macht das Cover sehr neugierig, und man möchte wissen was es damit auf sich hat ohne irgendwas zu wissen.

„Harry Potter and the Order of the Phoenix“ ist nicht mein Lieblingsband, da mich Harry oft einfach sehr genervt und so viel ruiniert hat, aber es ist auch auf keinen Fall ein schlechtes Buch und es bekommt von mir 4 von 5 Bücherwelten. Nun ist die Frage, ob ich erstmal eine kurze Harry Potter Pause mache oder direkt mit dem Halbblutprinzen weitermache.

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