[Rezension] A Game of Thrones (A Song of Ice and Fire 1) – George R. R. Martin

 

Cover von Bantam Books
Cover von Blanvalet
Cover von Blanvalet
A Game of Thrones

In a land where summers can last decades and winters a lifetime, trouble is brewing. The cold is returning, and in the frozen wastes of the north of Winterfell, sinister and supernatural forces are massing beyond the kingdom’s protective Wall. At the center of the conflict lie the Starks of Winterfell, a family as harsh and unyielding as the land they were born to. Sweeping from a land of brutal cold to a distant summertime kingdom of epicurean plenty, here is a tale of lords and ladies, soldiers and sorcerers, assassins and bastards, who come together in a time of grim omens. Amid plots and counterplots, tragedy and betrayal, victory and terror, the fate of the Starks, their allies, and their enemies hangs perilously in the balance, as each endeavors to win that deadliest of conflicts: the game of thrones

Deutscher Titel:
Das Lied von Eis und Feuer 01. Die Herren von Winterfell
Das Lied von Eis und Feuer 02. Das Erbe von Winterfell
je 15,00€ Taschenbuch
je 11,99€ Ebook
Blanvalet Verlag
835 Seiten

“When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies but the pack survives.”

Seite 222

Black and white and grey, all the shades of truth“

Seite 464

„A Game of Thrones“ ist der englische Auftakt zur „A Song of Ice and Fire“- Reihe, der im Deutschen nochmal geteilt wurde und aus zwei Büchern besteht. Ins Buch rein kommt man sehr schnell, es werden erstmal viele Charaktere vorgestellt, aber man merkt, dass das Hauptaugenmerk auf der Storyline im Norden bzw. Kingslanding liegt.
Wir begleiten Lord Eddard Stark, den Herrscher des Nordens hinunter in die Hauptstadt um seinem alten Freund König Robert als rechte Hand zu dienen. Das tut er, weil die frühere rechte Hand und ebenfalls alter Freund von Eddard, Jon Arryn anscheinend ermordet wurde. Eddard und seine Frau Catlyn haben da auch so ihre Verdächtigungen, und erstmal scheint sich das Buch um diese Mord zu drehen mit allem was damit zusammenhängt. Aber das ändert sich dann ziemlich schnell, weil Eddard mit der Politik in der Hauptstadt so gar nicht klar kommt. Natürlich gibt es noch weitere Strorylines z.B von Neds Bastardsohn, der einen Platz sucht wo er hingehört und diesen an der Mauer findet, ein Schutzwall, der das Reich der Menschen von Sagengestalten und Wildlingen trennt. Oder Prinzessin Daenerys Targaryen, die in eine andere Kultur zwangsverheiratet wurde und sich trotzdem noch mit ihrem irren Bruder rumschlagen muss, der unbedingt König werden will. Und noch viele mehr eigentlich.

Das Buch ist aus unterschiedlichen Blickwinkeln geschrieben und hat 8 Hauptcharaktere, die zu unterschiedlichen Zeiten an unterschiedlichen Orten sind. Man erlebt viele Ereignisse aus unterschiedlichen Sichtweisen und das macht alles sehr spannend. Außerdem bekommen wir auch unterschiedliche Informationen von unterschiedlichen Charakteren und decken Intrigen auf, die man erst beim zweiten und dritten ReRead richtig wahrnimmt. Denn George R.R. Martin webt winzige Hinweise in seine Geschichten ein, die irgendwann ein Puzzel ergeben.
Außerdem hat Mr. Martin auch einen sehr schönen Schreibstil, sein Umgang mit Worten ist toll und er drückt sich mit sehr viel Wortgewandtheit aus.

Es gibt unglaublich viele Charaktere in diesem Buch und dieser Reihe. Weil ich die Bücher alle schon so oft gelesen habe, fällt es mir schwer, jetzt einen Charakter zu nennen, den ich in dem Buch am besten fand, aber ich denke das würde Arya Stark, die Tochter von Lord Eddard sein. Auch wenn sie sich manchmal gar nicht benehmen kann, liebe ich ihre feurige und begeisternde Art. In wen ich mich auch sehr gut hinein versetzten kann, ist Sansa, Aryas ältere Schwester. Sie ist zwar manchmal eine arrogante Zicke, aber in ihrer Situation mit allem was ihr und Arya im Laufe des Buches passiert, hätte ich auch so gehandelt wie sie. Jon Snow mag ich allerdings gar nicht, er ist mir ein bisschen zu weinerlich weil er ja soo ein schweres Leben hat, jaja. Und von Catlyn bin ich auch nicht begeistert, denn sie vernachlässigt ihre Aufgabe als Mutter total und verbockt ganz schön viel.

Der Titel passt natürlich super, denn letztendlich geht es allen Charakteren darum, wer auf dem Thron sitzt und warum. Das Cover finde ich auch sehr schön. Es ist eins meiner Liebsten der Reihe.

Ein perfekter Einstieg mit allem drum und dran. Je öfter man es liest, desto mehr Details saugt man ein und versteht den großen Zusammenhang. Es bekommt 5 von 5 Bücherwelten.

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