[Rezension] The invisible Library (Library 1) – Genevieve Cogman

Cover von Thor
Cover von Bastai Lübbe
Die unsichtbare Bibliothek

ALLES BEGINNT MIT EINEM BUCH … Die unsichtbare Bibliothek – ein Ort jenseits von Raum und Zeit und ein Tor zu den unterschiedlichsten Welten. Hier werden einzigartige Bücher gesammelt und erforscht, nachdem Bibliothekare im Außendienst sie beschafft haben. Irene Winters ist eine von ihnen. Ihr aktueller Auftrag führt sie in ein viktorianisches London, wo eine seltene Version der Grimm’schen Märchen aufgetaucht ist. Doch was als einfacher Einsatz beginnt, wird nur allzu schnell ein tödliches Abenteuer, denn Irene ist nicht die Einzige, die hinter dem Buch her ist. Und die anderen Interessenten gehen über Leichen, um zu bekommen, was sie wollen …


Originaltitel: The invisible Library
14,99€ Paperback
10,00€ Taschenbuch
11,99€ Ebook
Bastai Lübbe Verlag
432 Seiten

„No strategy ever survived contact with the enemy. Or, in the vernacular, Things Will Go Wrong. Be Prepared.“
Page 3

Im ersten Kapitel springen wir direkt zum Ende einer Mission unserer Protagonistin Irene, wodurch wir nicht nur erste Informationen über die Bibliothek und Irenes Leben bekommen, sondern auch direkt mal eine Verfolgungsjagt. Danach werden wir direkt mit neuen Informationen für eine neue Mission gefüttert. Nämlich ein Märchenbuch der Gebrüder Grimm in London auftreiben. Natürlich kann das kein gewöhnliches Buch sein, und auch sonst gibt es einige Schwierigkeiten, denen sich Irene stellen muss.
Die Welt bzw. eher das Multiversum, wird sehr gut erklärt. Das London, welches wir mit den Protagonisten besuchen, hat das Beste aus allen Welten. Es ist viktorianisch angehaucht, hat etwas Technik und etwas Magie.

Der Schreibstil von Genevieve Cogman gefällt mir sehr gut. Das Buch enthält genau die richtige Menge an trockenen Humor, der allerdings nicht ins Negative übergeht. Allerdings sind viele der Wendungen vorhersehbar, obwohl es durchaus spannend gehalten wird.

Unsere Protagonistin Irene ist einfach genial. Sie ist eine kluge, unabhängige Frau, die ihren eigenen Kopf hat, aber in keinster Weise zu stur ist. Das Beste an ihr sind aber ihre eifersüchtigen und generell negativen Gedanken, bei denen sie dann aber gleich einsieht, wie dumm sie sich gerade verhält. Sie weint nicht lange darüber, sondern stellt es einfach fest. Ihr Schüler Kai gefällt mir auch. Er hat seinen ganz eigenen Charme und starke Charakterzüge, allerdings auch ein paar dämliche. Die Nebencharaktere wie der Detektiv Vale, der in das ganze Schlammassel hineinstolpert, sind auch sehr unterhaltsam.

Der Titel passt sehr gut, denn im ersten Band erfahren wir sehr viel über die Bibliothek und arbeiten mit Irene natürlich dafür, dass das Buch sicher dorthin gebracht wird. Das englische Cover gefällt mir etwas besser, weil es schlichter ist, aber auch das Deutsche finde ich nicht schlecht.

„The invisible Library“ ist ein tolles Buch, mit gutem Humor, charakterstarken Protagonisten und einer interessanten, wenn auch vorhersehbaren Story. Alles in allem schafft das Buch 4 von 5 Bücherwelten.

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