[Rezension] Die Gabe der Magie – Kathleen Duey

Cover von Penhaligon
Cover von Simon Pulse
Die Gabe der Magie

Seit Sadimas Mutter bei ihrer Geburt durch die Machenschaften einer betrügerischen Magierin starb, hasst ihre Familie alle, die sich der Zauberei verschrieben haben. Doch Sadima verfügt selbst über magische Kräfte und bricht auf, um mehr über ihre Gabe herauszufinden. Bald darauf lernt sie den jungen Magier Franklin kennen — und verliebt sich in ihn. Doch Franklin sieht sich außerstande, Sadimas Gefühle zu erwidern. Denn er und sein ehrgeiziger Freund Somiss haben sich einer großen Aufgabe verschrieben — der Gründung einer Akademie der Magier.
Viele Jahre später tritt der naive Hahp als Novize in eben diese Akademie ein. Groß sind seine Erwartungen, als er das Studium der Zauberei beginnt. Doch noch viel größer ist der Schock, als die Lehrer Hahp und seinen Mitschülern verkünden, dass nur einer von ihnen die Ausbildung überleben wird. Denn der Weg zur Magie ist gefährlich. Und bereits der kleinste Fehltritt kann den Tod bedeuten …


Originaltitel: A Ressurection of Magic 01. Skin Hunger
7,99€ Ebook
Penhaligon Verlag
417 Seiten

„Die Gabe der Magie“ ist die Geschichte von Sadima, deren Mutter während ihrer Geburt verstorben ist und durch eine sogenannte Magierin nicht gerettet werden konnte. Ihre Familie hat seitdem eine starke Abneigung gegen Magier, und so verheimlicht Sadima ihre Gabe vor ihnen. Bis sie dann Franklin kennenlernt. Sie entschließt sich, ihn in Limóri aufzusuchen, aber das Leben dort mit ihm ist dann gar nicht so super. Außerdem ist da noch Hahp, der von seinem strengen Vater in der Akademie der Zauberer abgesetzt wird. Dort ist er immer einen Schritt davon entfernt zu sterben, denn bloß einer vollendet die Ausbildung.
Das Buch ist der typische erste Teil einer Trilogie, es besteht viel aus dem Setup und richtig los ging es von Sadimas Sichtweise erst in der zweiten Hälfte. Hahp dagegen ist von vornherein recht interessant, aber auch das wird erst später richtig spannend. Das ungewöhnliche ist wohl, dass Sadima und Hahp vermutlich mehrere Jahrhunderte zeitversetzt lebten und so gibt es von jeder Sichtweise unterschiedliche Informationen, die auf das selbe Ereignis hinauslaufen, was ziemlich interessant ist. Allerdings enthält das Buch keine Aktion und ist spannend im Sinne von Geheimnissen und Informationen herausbekommen. Der Kliffhänger am Ende macht leider nur allzu deutlich, dass man das Buch nicht als Einzelband lesen kann.

Die Kapitel sind immer im Wechsel von Sadima oder Hahp, aber sie sind sehr kurz, was den Einstieg am Anfang schwierig macht.

Sadima als Protagonistin geht mir ziemlich auf die Nerven, das hatte ich so stark schon lange nicht mehr. Eigentlich das einzige was sie tut, ist Franklin anschmachten oder traurig darüber sein, dass er sie nicht will. Generell finde ich diese Liebesgeschichte völlig überzogen. Außer ein paar Wangenküsse passiert da nämlich nicht viel. Da hätte ich lieber Franklin als Protagonist gehabt, denn der kommt noch etwas interessanter mit seiner völligen Loyalität rüber. Wen ich aber am interessantesten finde ist Somiss, wer hätte das gedacht? Somiss ist derjenige der die Idee der Akademie hat, außerdem ist er aufbrausend, intelligent und tut alles was nötig ist um sein Ziel zu erreichen. Ich habe das Gefühl, er ist der einzige der Tiefe hat. Davon ausgenommen ist Hahp, denn auch er hat Tiefe. Auch wenn er naiv und ängstlich ist, denkt er ständig über Lösungen nach. Und auch wenn er schon verdammt viel Glück hat, verdient er sich die Dinge.

Den Titel finde ich gar nicht schlecht, sogar passender als den englischen Titel, denn es geht schließlich um die Gabe der Magie. Das Cover finde ich eher 0815 mäßig.

„Die Gabe der Magie“ ist ein unterhaltsames Buch für zwischendurch, welches einen aber nicht aus den Socken haut und mich an einigen Stellen extrem genervt hat. Dass die Reihe nicht weitergeführt wurde ist leider auch ein großer Minuspunkt, denn der erste Teil ist ziemlich nichtssagend. Es bekommt 3 von 5 Bücherwelten.

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