[Rezension] Rubinrot (Edelsteintrilogie 1) – Kerstin Gier

Cover von Arena
Rubinrot

Manchmal ist es ein echtes Kreuz, in einer Familie zu leben, die jede Menge Geheimnisse hat. Der Überzeugung ist zumindest die 16jährige Gwendolyn. Bis sie sich eines Tages aus heiterem Himmel im London um die letzte Jahrhundertwende wiederfindet. Und ihr klar wird, dass ausgerechnet sie das allergrößte Geheimnis ihrer Familie ist. Was ihr dagegen nicht klar ist: Das man sich zwischen den Zeiten möglichst nicht verlieben sollte. Denn das macht die Sache erst recht kompliziert!

15,9€ gebunden
13,99€ Taschenbuch
12,99€ Ebook
345 Seiten
Arena Verlag

Ihr ganzes Leben lang wurde Gwendolyn erzählt, dass ihre Cousine Charlotte etwas ganz Besonderes sei und ein großes Geheimnis aus ihrem Leben gemacht. An ihrem sechzehnten Geburtstag reist allerding nicht Charlotte durch die Zeit, sondern ganz überraschend Gwendolyn. Dadurch gerät sie mitten hinein in eine Geheimorganisation eines langen verstorbenen Grafen. Doch selbst da erzählt man ihr nicht alle Geheimnisse, die verworrener sind als sie auf den ersten Blick scheinen. Außerdem muss sie sich noch mit ihrem Mitzeitreisenden Gideon auseinander setzten.
Als Leser lernen wir mit Gwendolyn zusammen die Welt um die Loge und die Zeitreisenden kennen und sind natürlich erst mal genauso ahnungslos wie sie. Allerdings ändert sich das schnell, denn durchs Buch ziehen sich immer wieder kleine Hinweise auf etwas, was in den nachfolgenden Büchern aufgedeckt wird. Außerdem gibt es eine Actionszene an der Gwendolyn teilnimmt, aber ansonsten folgen wir ihr eher dabei, wie sie mit ihrem neuen Leben und den Geheimnissen umgeht. Was allerdings nicht weniger spannend ist. Auch wenn die Liebesgeschichte nur in Ansätzen vorhanden ist musste ich dabei aber schon ganz schön die Augen verdrehen.

Das Buch hat wirklich sehr viel Humor, was selbst Szenen, in denen kaum etwas passiert, auflockert. Außerdem ist Kerstin Giers Schreibstil perfekt an Gwendolyns Charakter angepasst. Er behält das jugendliche ohne dabei zu umgangssprachlich zu sein.

Gwenny selbst hat eine ziemlich naive Art an sich, die mir schon das ein oder andere Mal auf die Nerven ging. Allerdings ist sie auch sehr vielschichtig und kann auch mal ganz schön tough sein. Aber mich haben die Nebencharaktere sehr viel mehr überzeugt. Ich mochte Leslies Art, Gwens beste Freundin, außerdem sind alle Personen aus dem Inneren Kreis der Loge super interessant. Und ich mag Paul.

Der Titel passt gut, da Gwen der Rubin im Kreis der Zwölf ist, allerdings ist das Cover für meinen Geschmack etwas zu Pink. Aber das passt an sich natürlich auch gut.

„Rubinrot“ ist ein Buch, das mich trotz der etwas anstrengenden Protagonistin zum Lachen gebracht hat und die Geheimnisse und interessante Story übers zeitreisen sind natürlich ebenfalls ein Pluspunkt. Alles in allem gebe ich 4 von 5 Bücherwelten für den Einstiegsroman.

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